Mabon
Mabon ist das Fest der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Es wird rund um den 22. September gefeiert und steht für Ernte, Dankbarkeit, Gleichgewicht, Vorrat, Fülle, Loslassen und den bewussten Übergang in die dunklere Jahreshälfte.
In Seguras Kräuterwelt gehört Mabon zu Früchten, Beeren, Samen, Wurzeln, Herbstkräutern, Schutzpflanzen, Gewürzen und wärmenden Rezepten. Die Natur schenkt noch einmal Fülle, bevor sie sich langsam zurückzieht. Was gereift ist, darf gesammelt, verarbeitet, gewürdigt und für die kommende Zeit bewahrt werden.
Mabon liegt zur Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche. Licht und Dunkelheit halten sich noch einmal die Waage, bevor die Nächte länger werden als die Tage. Nach der ersten Ernte zu Lughnasadh folgt nun die zweite große Erntezeit: Früchte, Beeren, Samen, Nüsse, Wurzeln und späte Kräuter stehen im Mittelpunkt.
Symbolisch fragt Mabon nach Balance und Dankbarkeit. Was hat das Jahr gebracht? Was darf in die Vorratskammer, ins Glas, ins Kräuterregal oder ins Herz gelegt werden? Und was darf nun langsam losgelassen werden, damit Ruhe einkehren kann?
Tag und Nacht sind gleich lang. Mabon erinnert daran, Innen und Außen, Geben und Nehmen, Arbeit und Ruhe wieder auszugleichen.
Äpfel, Beeren, Kräuter, Samen, Wurzeln und Gewürze stehen für Fülle, Reife und die Geschenke des Jahres.
Mabon passt zu Sirupen, Honigzubereitungen, Teemischungen, Kräutersalzen, getrockneten Früchten und schützenden Vorräten.
Die Natur beginnt sich zurückzuziehen. Mabon lädt ein, Altes zu würdigen, Schweres abzugeben und sich auf die stille Zeit vorzubereiten.
🍎 Apfel
Ernte, Liebe, Fruchtbarkeit, Segen, Vorrat und Herzenswunsch
🌹 Hagebutte
Herbstkraft, Schutz, Vitaminfülle, rote Früchte und innere Wärme
🖤 Holunderbeere
Ahnenkraft, Schutz, Schwellenzeit, dunkle Früchte und Herbstsegen
🌿 Salbei
Klarheit, Reinigung, Schutz, Würze und bewusstes Loslassen
🌼 Schafgarbe
Ausgleich, Schutz, Ordnung, Wiesenmagie und innere Sammlung
🌿 Thymian
Wärme, Mut, Reinigung, Schutz und kräftige Herbstküche
🌲 Rosmarin
Erinnerung, Treue, Schutz, Klarheit und sonnige Kraft für dunklere Tage
🌼 Ringelblume
Sonnenkraft, Herzenswärme, Heilung und goldene Herbstfarbe
🌙 Beifuß
Schwellenzeit, Schutz, Träume, Übergänge und Loslassen
🌰 Hasel
Weisheit, Schutz, Nüsse, Vorrat und klare Entscheidungskraft
🌿 Brennnessel
Kraft, Reinigung, Abgrenzung, Samenfülle und grüne Stärke
🍯 Honig
Süße, Vorrat, Segen, Dankbarkeit und goldene Erntekraft
Apfel, Zimt, Honigduft, Ringelblume und Orange schaffen eine warme Stimmung für Dankbarkeit, Fülle und Herbstfreude.
Salbei, Beifuß, Rosmarin, Schafgarbe und Wacholder passen zu Schwellenzeit, Haussegen und dem Schutz der Vorräte.
Thymian, Rosmarin, Zimt, Nelke, Orange und etwas Vanille bringen Wärme und Geborgenheit in kühlere Abende.
Salbei, Lavendel, Beifuß, Apfelschale und ein wenig Weihrauch begleiten das bewusste Abschließen und Sortieren.
Hagebutte, Apfelstückchen, Ringelblume, Melisse, Thymian und etwas Zimt ergeben eine wärmende Herbstmischung.
Getrockneter Apfel, Zimt, Nelke, Orange und Vanille passen zu Tee, Punsch, Duftglas, Gebäck oder Dessert.
Honig mit Thymian, Rosmarin, Hagebutte, Ringelblume oder etwas Zimt kann als goldener Begleiter für Tee und Brot angesetzt werden.
Salbei, Rosmarin, Thymian, Schafgarbe, Brennnesselsamen und Salz ergeben eine kräftige Mischung für Suppen, Gemüse und Ofengerichte.
Salbei, Beifuß, Rosmarin, Schafgarbe, Apfelschale und etwas Harz begleiten Ernte, Schutz und den Übergang in die dunklere Zeit.
Salz, Lavendel, Ringelblume, Rosmarin, Apfelschale und ein mildes Pflegeöl passen zu einem wärmenden Bad für Dankbarkeit und Ruhe.
Ein kleiner Korb mit Äpfeln, Kräutern, Nüssen, Beeren, Samen oder getrockneten Blüten macht sichtbar, was diese Zeit schenkt.
Drei Dinge werden aufgeschrieben, die im eigenen Jahr gereift sind. Das können äußere Erfolge, innere Schritte oder kleine stille Geschenke sein.
Ein Glas mit Tee, Kräutersalz, Sirup, Honig oder getrockneten Früchten wird beschriftet und bewusst für die kommende dunklere Zeit aufbewahrt.
Zur Tag-und-Nacht-Gleiche kann man notieren, was bleiben darf und was gehen darf. Eine Kerze, Apfelduft oder Salbei können diesen Moment begleiten.
Ich ehre, was gereift ist.
Ich danke für Fülle, Schutz und Nahrung.
Ich finde mein Gleichgewicht.
Was bleiben soll, wird bewahrt. Was gehen darf, lasse ich los.
Die Angaben zu Mabon, Pflanzen, Symbolik, Duft, Brauchtum und Ritualen verstehen sich als Inspiration für Naturbeobachtung, Jahreskreisarbeit und spirituelle Praxis. Wildkräuter, Beeren, Samen und Früchte sollen nur gesammelt werden, wenn sie sicher bestimmt wurden und an sauberen, erlaubten Orten wachsen. Bei Duftstoffen, Räucherungen, Schwangerschaft, Kindern, Haustieren oder Allergien ist besondere Vorsicht sinnvoll.